Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ist heute extrem wichtig, wenn Sie wegen Krankheit oder Unfall plötzlich nicht mehr arbeiten können. Der Berufsunfähigkeitsversicherer zahlt Ihnen im Ernstfall eine feste monatliche Rente.
Ob Sie bei dauerhafter Arbeitsunfähigkeit die magere gesetzliche Erwerbsunfähigkeitsrente überhaupt bekommen, hängt davon ab, wie viele Stunden Sie nach Einschätzung der Deutschen Rentenversicherung täglich noch arbeiten können. Es zählt das gesundheitliche Leistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt – berücksichtigt werden alle denkbaren Jobs. Solange Sie sechs oder mehr Stunden täglich etwa als Pförtner oder Bürogehilfe arbeiten könnten, gibt es gar staatliche keine Rente. Egal ob ein solcher Job überhaupt zu bekommen wäre. Wenn Sie finanzielle Sicherheit im Ernstfall wollen, brauchen Sie eine private Absicherung für Berufsunfähigkeit. Je früher Sie einsteigen, desto niedriger sind die Prämien.
Expertentipp: Klären Sie vor Vertragsabschluss Ihren finanziellen Bedarf und versichern Sie eine entsprechende Monatsrente. Wenn keine außergewöhnlichen Belastungen bestehen, sind mit einer Monatsrente von 80 Prozent des Nettoeinkommens in der Regel die wichtigsten Ausgaben gedeckt.