Feb 27
Kinder-Invaliditätsversicherung - Das müssen Sie beachten
Auch Kinder müssen nach schweren Erkrankungen mit lebenslangen Gesundheitsfolgen rechnen. Eine Kinder-Unfallversicherung springt nur ein, wenn der Gesundheitsschaden tatsächlich durch einen Unfall verursacht wurde. Fast 60 Prozent der schwer beeinträchtigten Kinder in Deutschland sind aber wegen Krankheit behindert, nicht einmal ein Prozent wegen Unfallfolgen. Bleibt ein Kind etwa nach einer Leukämie, einer Hirnhautentzündung oder einer Knochenerkrankung lebenslang beeinträchtigt, schützt nur eine echte Invaliditätsversicherung. Bei der Kinder-Invaliditätsversicherung spielt es für die Leistung keine Rolle, ob die Behinderung durch Unfall oder Krankheit verursacht wird.
Die Kinder-Invaliditätsversicherung zahlt eine monatliche Rente in vereinbarter Höhe, je nach Vertragsgestaltung sogar lebenslang. Das hilft den Eltern, die Kosten für den behindertengerechten Umbau der Wohnung zu finanzieren, ein geeignetes Fahrzeug anzuschaffen und für gute Pflege und Betreuung zu sorgen. Im Erwachsenalter ist die Invaliditätsrente ein zusätzliches Einkommen für den Behinderten, der häufig finanziell nicht selbst für sich sorgen kann. Statt einer monatlichen Rente kann man in der Kinder-Invaliditätsversicherung auch eine hohe Einmalzahlung versichern, die nach Prüfung und Anerkennung der bleibenden Behinderung vom Versicherer gezahlt wird. Sogar eine Kombination von Monatsrente und Einmalzahlung ist versicherbar.
Im Regelfall zahlt der Kinder-Invaliditätsversicherer die vertragliche Leistung ab einem Behinderungsgrad von 50 Prozent – am besten einen „Progressionstarif“ wählen, dann gibt es bei höherem Grad der Behinderung entsprechend mehr Geld. Bei Vollinvalidität sollte die Grundleistung verdoppelt, besser noch verdreifacht werden. Von Verträgen, in denen Vergiftungen, Verschlucken von Gegenständen oder Infektionen etwa nach Zeckenbissen ausgeschlossen sind, sollte man Abstand nehmen. Auch Ausschlüsse von seelischen Erkrankungen oder Erbkrankheiten sollte man sich als Versicherungskunde nicht unterjubeln lassen. Versicherungsexperten empfehlen, die Kinder-Invaliditätsversicherung möglichst früh für den Nachwuchs abzuschließen – umso geringer ist das Risiko einer Vorerkrankung, die der Versicherer mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem Vertrag ausschließen würde.
Feb 25
Wenn Sie sich für eine Kfz-Versicherung mit Rabattretter-Klausel entscheiden, können Sie sich einen „Freischuss“ erlauben – also einen Versicherungsschaden, ohne gleich zurückgestuft zu werden.
Die Rückstufung der Kfz-Police in eine schlechtere Schadenfreiheitsklasse nach einem Versicherungsfall kann empfindlich ins Geld gehen. In der Regel wird man für jedes Jahr ohne Unfall in eine günstigere Schadenklasse eingestuft. Je besser die Schadenfreiheitsklasse, desto niedriger ist dann der Beitrag. Verursacht man einen Versicherungsschaden, erfolgt eine Rückstufung in eine schlechtere Schadenfreiheitsklasse. Gut, wenn Ihre Kfz-Police einen so genannten Rabattretter enthält: Eine Klausel, nach der Sie sich einen Freischuss erlauben können – also einen Versicherungsschaden, ohne gleich zurückgestuft zu werden.
Fachleute unterscheiden zwischen „echten“ und „unechten“ Rabattrettern: Bei der unechten Variante wird man zwar in der SF-Klasse zurückgestuft, aber nur soweit, dass keine höhere Prämie fällig wird. Nachteil: Bei einem zweiten Schaden innerhalb kürzerer Zeit gerät man dann zwangsläufig in eine teurere Klasse. Echte Rabattretter dagegen belassen dem Kunden nach einem Einzelschaden die zuvor erreichte Schadenfreiheitsklasse.
Expertentipp: Wer die Kfz-Versicherung aus Kostengründen wechseln will, sollte prüfen, ob die neuen Versicherungsbedingungen einen Rabattretter enthalten. Oft bekommt man den kundenfreundlichen Rabattretter in der Kfz-Versicherung auch wahlweise gegen geringen Aufpreis.
Feb 22
Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ist heute extrem wichtig, wenn Sie wegen Krankheit oder Unfall plötzlich nicht mehr arbeiten können. Der Berufsunfähigkeitsversicherer zahlt Ihnen im Ernstfall eine feste monatliche Rente.
Ob Sie bei dauerhafter Arbeitsunfähigkeit die magere gesetzliche Erwerbsunfähigkeitsrente überhaupt bekommen, hängt davon ab, wie viele Stunden Sie nach Einschätzung der Deutschen Rentenversicherung täglich noch arbeiten können. Es zählt das gesundheitliche Leistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt – berücksichtigt werden alle denkbaren Jobs. Solange Sie sechs oder mehr Stunden täglich etwa als Pförtner oder Bürogehilfe arbeiten könnten, gibt es gar staatliche keine Rente. Egal ob ein solcher Job überhaupt zu bekommen wäre. Wenn Sie finanzielle Sicherheit im Ernstfall wollen, brauchen Sie eine private Absicherung für Berufsunfähigkeit. Je früher Sie einsteigen, desto niedriger sind die Prämien.
Expertentipp: Klären Sie vor Vertragsabschluss Ihren finanziellen Bedarf und versichern Sie eine entsprechende Monatsrente. Wenn keine außergewöhnlichen Belastungen bestehen, sind mit einer Monatsrente von 80 Prozent des Nettoeinkommens in der Regel die wichtigsten Ausgaben gedeckt.
Feb 21
Im vergangenen Jahr 2007 haben die Deutschen schon wieder mehr Riester- und Basisrenten abgeschlossen als im Jahr zuvor – rund 2,1 Millionen neue Riester-Renten meldet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft.
Die Beliebtheit der Riester-Vorsorge ist kein Wunder: Mit Beginn 2008 erreicht die Riester-Rente ihre höchste Förderstufe, in den vergangenen Jahren wurden die staatlichen Zulagen schrittweise angehoben. Jeder Riestersparer bekommt ab 2008 eine Grundzulage von 154 Euro im Jahr. Zusätzlich gibt es eine Kinderzulage von jährlich 185 Euro für jedes kindergeldberechtigte Kind. Für Kinder, die ab dem 1.1.2008 geboren werden, zahlt Vater Staat sogar 300 Euro Riester-Förderung im Jahr. Die volle Förderung wird gutgeschrieben, wenn Eigenbeiträge plus Zulagen zusammen vier Prozent des rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens ausmachen. Bei niedrigen Einkommen reduzieren die staatlichen Zuschüsse den aufzubringenden Eigenbeitrag stark – bei kinderreichen Familien beträgt der Anteil der staatlichen Zulagen am Riester-Beitrag bis zu 90 Prozent.
Noch mehr Wachstum gibt es bei der Rürup- oder Basisrente: Mehr als 311.000 Neuverträge zählte der GDV im Jahr 2007, davon fast 120.000 von Oktober bis Dezember. Damit steigt die Zahl der Neuabschlüsse um 79 Prozent gegenüber dem Vorjahr, in dem 173.700 Basisrenten abgeschlossen wurden. Im Jahr 2008 kann man als Rürup-Sparer 66 Prozent seiner Beiträge (maximal 13.200 Euro) steuerlich als Sonderausgaben geltend machen. Der durchschnittliche Jahresbeitrag zu Basisrentenverträgen lag 2007 bei rund 2.300 Euro.
Feb 21
Wenn Sie Ihren Versicherungsschutz nicht gefährden wollen, müssen Sie einiges beachten:
Schon vor Abschluss etwa einer Lebens-, Berufsunfähigkeits- oder privaten Krankenversicherung gilt: Die Fragen im Antragsformular nach Vorerkrankungen und aktuellem Gesundheitszustand sollten Sie unbedingt wahrheitsgemäß beantworten. Wenn man bei den Gesundheitsangaben schummelt, kann der Versicherer im Ernstfall später die Leistung verweigern und aus dem Vertrag aussteigen.
Die Pflicht zur Wahrheit besteht übrigens nicht nur bei Personen-, sondern auch bei Sachversicherungen. Setzt man beispielsweise den Wert eines Wohnhauses zu niedrig an, um Beiträge zu sparen, ersetzt die Gebäudeversicherung im Schadenfall nur einen Teil der Wiederherstellungskosten. Das gilt auch für die Hausratversicherung, sofern der tatsächliche Wert der Wohnungsausstattung höher ist als bei Vertragsabschluss angegeben. Teure Anschaffungen deshalb nachmelden oder gleich eine Pauschalvariante wählen. Egal ob Sach- oder Personenversicherung: Die Frage, ob man vorher bei einem anderen Anbieter versichert war oder noch ist, muss der Kunde immer wahrheitsgemäß beantworten. Andernfalls ist der Versicherer auch hier aus der Leistungspflicht und kann vom Vertrag zurücktreten.
Nach Vertragsschluss das versicherte Risiko möglichst gering halten. Beispiel: Wer Türen und Fenster nicht richtig verschließt, muss sich vom Hausratversicherer grobe Fahrlässigkeit vorwerfen lassen, wenn Einbrecher in seiner Abwesenheit die Wohnung ausräumen. In diesem Fall kann der Hausratversicherer die Schadenregulierung ganz verweigern. Grobe Fahrlässigkeit ist auch in der Kfz-Kaskoversicherung ausgeschlossen. Die muss Schäden am eigenen Fahrzeug nicht ersetzen, wenn man etwa wegen stark überhöhter Geschwindigkeit oder unter Alkoholeinfluss verunglückt. Die Kfz-Haftpflicht muss den Unfallgegner zwar in jedem Fall zunächst entschädigen. Hat der Versicherte den Schaden grob fahrlässig verursacht, kann sie sich aber einen Teil bei ihm zurückholen.
Wenn sich das Schadenrisiko nach Abschluss einer Police erhöht, am besten sofort Mitteilung beim Versicherer machen. Das gilt beispielsweise für die Hausratversicherung, wenn man länger als 60 Tage abwesend ist oder in der Gebäudeversicherung, wenn am Haus ein Baugerüst angebracht wird. Tritt ein Schadenfall ein, muss er dem Versicherer sofort gemeldet werden. Folgeschäden hat man nach Möglichkeit aktiv zu verhindern – Sturmschäden am Dach müssen mit Planen abgedeckt werden, damit kein Regenwasser eindringen kann, ein auslaufender Öltank muss sofort und fachgerecht abgedichtet werden, damit der Schaden nicht noch größer wird. Versicherungsschäden keinesfalls selbst beseitigen, bevor sie von einem Vertreter des Versicherers begutachtet wurden. Und alle Schäden am besten fotografisch dokumentieren. Das ist zwar nicht Pflicht, kann aber später ein wichtiger Nachweis sein.
Feb 21
Viele Hunde tun weder Postboten, Radfahrern, Spaziergängern noch spielenden Kindern etwas zuleide. Doch selbst der friedlichste Vierbeiner kann sich losreißen, auf die Straße laufen und einen schweren Verkehrsunfall verursachen. In solchen Fällen kann es für Sie als Hundebesitzer richtig teuer werden: Sie sind immer schadenersatzpflichtig, egal ob Ihnen persönliches Verschulden nachgewiesen wird oder nicht. Als Hundebesitzer haften Sie automatisch für alle Schäden, die Ihr Vierbeiner anrichtet.
In Ihrer privaten Haftpflichtversicherung sind Schäden durch größere Haus- und Nutztiere nicht eingeschlossen. Für Hundebesitzer unbedingt empfehlenswert ist deshalb eine eigene Hunde-Haftpflichtversicherung. Die Hundehalter-Haftpflicht entschädigt im Ernstfall sogar, wenn das versicherte Tier mit einer anderen Person als dem Besitzer selbst unterwegs ist – wenn der eigene Vierbeiner etwa von den Nachbarskindern ausgeführt wird, ausreißt und einen Schaden verursacht.
In vielen Bundesländern besteht bereits gesetzliche Versicherungspflicht für Hunde. In Berlin und Hamburg müssen alle Hunde einen Haftpflichtschutz haben. Besitzer gefährlicher Hunderassen müssen eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung nachweisen in Brandenburg, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt. In Baden-Württemberg und Bayern bekommt man nur noch bei Nachweis einer Eignungsprüfung und einer Tierhalter-Haftpflichtversicherung die Erlaubnis, ein als Kampfhund eingestuftes Tier anzuschaffen. Auch viele Städte und Gemeinden regeln die Pflichten der Hundebesitzer in eigenen Satzungen.
Feb 21
Fast 40 Prozent aller deutschen Arbeitnehmer gehen vorzeitig in Rente – im Durchschnitt gut drei Jahre vor dem regulären Renteneintrittsalter von zurzeit noch 65 Jahren. Je früher man gesetzliche Rente beansprucht, desto höhere Abschläge muss man hinnehmen. Für jeden Monat, den man eher in Rente geht, wird die gesetzliche Rente um 0,3 Prozent gekürzt. Wer seinen Ruhestand beispielsweise um zwei Jahre vorzieht, bekommt lebenslang 7,2 Prozent weniger Monatsrente.
Es gibt allerdings die Möglichkeit, um diese Rentenkürzung herum zu kommen – indem man eine größere Einmalzahlung an die gesetzliche Rentenkasse leistet. Die Deutsche Rentenversicherung rechnet kostenlos aus, wie viel man bei Rentenbeginn anlegen muss, um Abschläge bei vorzeitigem Ruhestand auszugleichen. Für 2008 gilt: Wer ein Jahr früher – also mit 64 – in Rente geht und eine Minderung seiner Monatsrente von 100 Euro vermeiden will, muss 23.640 Euro auf sein Rentenkonto einzahlen. Wer zwei Jahre früher aus dem Arbeitsleben aussteigt, zahlt einmalig 24.557 Euro, um 100 Euro Rentenminderung aufzufangen; bei drei Jahren sind es 25.548 Euro. Wenn man den Ruhestand um vier Jahre vorzieht, zahlt man einmalig 26.623 Euro für 100 Euro lebenslange Monatsrente.
Experten weisen darauf hin, dass man mit solch hohen Einmalzahlungen bei privaten Rentenversicherern unter Umständen deutlich bessere Konditionen bekommt. Mehr als 120 Euro lebenslange Privatrente kann man sich bei vielen privaten Versicherungsgesellschaften „kaufen“, wenn man mit 64 Jahren einsteigt und 23.640 Euro aufbringt – die gleiche Summe, die bei der gesetzlichen Rentenversicherung nur 100 Euro mehr Monatsrente brächte. Eine ähnlich gute Rendite wie die private Rentenverträge erzielen auch Bankanlagen mit Auszahlungsplan: Man legt einmalig eine größere Summe an, das Geld wird von der Bank verzinst und über beispielsweise 20 Jahre in gleich bleibenden Beträgen zurückgezahlt.
Feb 21
Sind auch Sie zu teuer versichert?
Bei wirklich preiswerten Anbietern sparen Sie oft mehrere hundert Euro im Jahr. Vergleichen Sie kostenlos über 60 Versicherer und mehr als 10.000 Tarifkombinationen. Bei uns finden Sie Ihr Wunschangebot - schnell, unverbindlich und natürlich extra-günstig!